BAUETAPPEN

Filisur am Albis
Die etwas andere Albulabahn
Bauetappen 2010 März / April - Aushub für die 360° Kehre1 - giessen des Fundaments - betonieren der Stützmauer Kehre1 Mai / Juni - Aufbau der Stützen für Kehre 1 - Trasse von Kehre bis Wende St. Moritz - Unterboden St. Moritz Juli / August - Geleisebau der vorbereiteten Strecke - Abtragen des Hanges für Bahnhof Filisur - Vorbereitung für Mauerwerke Bhf. Filisur - Erste Fahrversuche auf fertiggestelltem Teilstück September / Oktober - Fundament für hintere Stützmauer Filisur - Aufbau der Stützmauer (geklebt) - Fundament für vordere Stützmauer - Aufbau des ersten Mauerteils - Verlegen der Bahnhofplattform - Befahren des Teilstückes November - Einwintern der Anlage.
Bauetappen 2011 März / April - Aushub Tunnel 1 - Aushub Landwasserschlucht - Verlängerung Stützmauer Filisur - Verschalen Tunnel 1 - Überdachen Tunnel 1 Mai / Juni - Fertigstellen Tunnel 1 - Befahren neue Teilstrecke - Fundament Landwasserviadukt - Aushub Schmittenertobel - Fundament Trassemauer Schmitten - Verputzen Steilwand Landwasser Juli / August - Trassemauer Schmitten - Fundament Schmittenerviadukt - Trockenmauer Kehre 1 - Ausheben Wasserschacht Landwasser - Fundament Tunnel 2 - Erstellen Stützwand Tunnel 2 September / Oktober - Trasse Schmittenentobel - Überdachen Tunnel 2 - Pumpensystem für Wasserschacht - Trasse zur provisorischen Kehre - Befahren neue Teilstrecke - Fertigstellen Schmittenertobel November - Einwintern der Anlage.
April / Mai - Feinschliff der Arbeiten des vergangenen Jahres Mai / Juni - Fertigstellen der Landwasserschlucht - In Betriebnahme des Landwasser-Wasserfalls Juli / August - Erstellen diverser Dioramas September / Oktober - Elektrifizieren aller Teilstrecken November - Einwintern der Anlage
Bauetappen 2012
Bauetappen 2013 / 2014 Diese beiden Jahre wurden intensiv für die Detailpflege der Anlage und die Integration von Dioramen und Gebäude genutzt. Ebenso die Digitalisierung der Anlage mit einer neuen Steuerung und der entsprechenden Anpassung der Lokomotiven. Im 2015 haben wir bewusst etwas Abstand zum Projekt genommen. Den Kopf frei machen, um dann wieder mit neuem Elan weitere Ideen umzusetzen. Denn alle die ein solches Projekt realisiert haben, wissen, wirklich fertig ist es nie. 2016 bis heute Bauseitig waren bis dato keine Probleme zu beheben. Was heisst: von Anfang an alles richtig geplant und gebaut. Also genügend Zeit, das Rollmaterial und die Gebäude in Schuss zu halten und gezielt zu erweitern.
DER FEIND - DIE WURZELN! Da pflanzt man 30 Jahre lang Blümchen und Bäumchen - denn wer denkt denn da schon an eine Gartenbahn?
Maurerglück löst Emotionen aus. Die Einen werden Hyperaktiv - die Andern bevorzugen ein Tässchen Nespresso - what else.
Randnotizen:
Manchmal wird es so knapp, da braucht es schon fast zwei Brillen.
Höhenunterschied meistern, im Stil von Brusio. Nicht ganz so schön, dafür wesentlich effizienter.
Mit Detailpflege ist gemeint: Die Steinbrocken im Schmitter Tobel sind natürlich originale Steine, geklaut aus dem echten Schmittener Tobel!
Keine Angst vor grossen Brocken. Irgendwie geht es immer.
Planen, messen, bauen, fahren. So muss es gemacht werden. Die bei der SBB haben doch nur Glück..
Man(n) steht auf Kurven. Aber nur die Wenigsten können damit auch richtig umgehen. Wir haben sie immer im Griff, jede Art von Kurven.
Testfahrten unter den kritischen Blicken erfahrener Bahnprofis.
Ein weiterer Vorteil einer Gartenbahn.
Nach Monaten der Planung war es dann endlich soweit. Am Montag, 8. März 2010, erfolgte der erste Spatenstich. Es sollte 2 Jahre dauern, bis wir mit der ersten Lokomotive die ersten Fahrver- suche machen konnten. Ein weiteres Jahr verging, bis die ganze Anlage befahren werden konnte. Heute können wir sagen, Schweiss und Rückenschmerzen haben sich absolut gelohnt. Die Frage, ob wir es nochmal machen würden, lassen wir einmal unbeantwortet.